Verbreitung:
Nordküste von Australien einschließlich der York Halbinsel und Südküste Neuguinea.
Größe:
Kragendurchmesser: bis 35cm. Körpergröße: bis 90cm.
Lebensraum:
Lebt in Hartlaubwäldern, mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Besonderheiten:
Bei Gefahr oder bei der Paarung stellt die Echse ihren Kragen auf .
Wenn sie flüchtet, stellt sie sich ebenfalls auf und rennt auf ihren Hinterbeinen davon. Dabei benutzt sie ihren langen Schwanz zur Stabilisierung. Meistens flüchtet sie sich auf den nächstgelegenen Baum.
Haltung:
Die Kragenechse ist ein sehr guter Kletterer und ein guter Landläufer. Daher sollte man ein großzügiges Terrarium anlegen. 200x100x150 sollte daher für ein Pärchen mindestens angeboten werden. Viele Klettermöglichkeiten und ein beheiztes Wasserbecken ist auch von Vorteil, schon allein für die Luftfeuchtigkeit.
Die Kragenechse ist sehr scheu und bei unbekannten Dingen fängt sie sofort an loszurennen. Daher sollte Anfangs das Terrarium verblendet werden. Auch sollte man am Anfang sehr ruhig mit dem Tier umgehen. Es hat schon sehr viele Unfälle mit dieser Echse gegeben, die losrennen und sich dann an der Terrarienscheibe und an Gegenständen verletzen und sogar durch diese Verletzungen sterben. Am Anfang sehr viele Versteckmöglichkeiten, wie Korkröhren, Baumkästen und Pflanzen bieten. Wenn sich die Echsen nach ca. 2-3Mon. Eingewöhnt hat, können ein Paar Versteckmöglichkeiten langsam wieder entnommen werden.
Licht und Temperatur:
Nachts: Nicht unter 22°C
Tags: Bis 32°C
UV-Licht und eine ausreichende Mineralstoffzufuhr ist von besonderer Wichtigkeit. Bevorzugt wird eine hohe Luftfeuchtigkeit ab 60% bis 75%.
Bodengrund:
Bevorzugt Pinienrinde und reine Blumenerde mit intrigierter Erdhöhle.
Futter:
Die Kragenechsen ernähren sich von Insekten, kleinen Säugetieren und Eiern.
Zwischendurch sollte man die mit zusätzlichen Mineralstoffen anreichern.
Zucht:
Bei der Haltung von einem Pärchen, sollte man drauf achten, dass die Tiere viel Platz und Rückzugmöglichkeiten haben.
Das Männchen fordert das Weibchen mit Kopfnicken zur Paarung auf. Ist das Weibchen paarungsbereit, setzt sich das Männchen auf dem Rücken des Weibchens und beißt sich im Nacken fest. Nach erfolgreicher Paarung gräbt das Weibchen die ca. 8 bis 12 Eier in einer feuchten Erdmulde ein. Nach etwa zehn Wochen schlüpfen die Jungtiere.