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Leopardgecko (Eublepharis macularius)
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15.07.2007, 21:37
Beitrag #1
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Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Der Leopardgecko erreicht eine Gesamtlänge von 25 bis 30 cm, wobei die Hälfte der Gesamtlänge auf den Schwanz entfällt. Der Schwanz dient den Tieren in Mangelzeiten als Fettspeicher. Den Namen hat diese Echse wahrscheinlich wegen seiner Färbung bekommen, da seine Haut des Leoparden ähnelt. Geschlechtsmerkmal: Das Männchen weist einen massigen Körperbau sowie einen dickeren Kopf auf. Sonstige Merkmale: sie besitzen bewegliche Augenlider, die ein Schließen der Augen ermöglichen, sowie Krallen statt Haftlamellen. Unterarten: . m. macularius, E. m. afghanicus, E. m. fasciolatus, E. m. fuscus, E. m. montanus und E. m. smithi. Die Gattung der Leopardgeckoartigen (Eublepharis) umfaßt die vier Arten E. angramainyu, E. hardwickii, E. macularius und E. turcmenicus Lebensraum: Diese Gattung ist im Mittleren Osten (Syrien, Irak, Iran) und Zentral-,Südasien (Afghanistan, Pakistan und Indien) beheimatet. Leopardgeckos sind überwiegend nachtaktive Bodenbewohner, die sich tagsüber in Höhlen oder anderen Unterschlüpfen zurückziehen. Diese werden meist selbst gegraben. Leopardgeckos bewohnen trockene bis halbtrockene, steppenartige Landstriche, tropische bis subtropische Wüsten und Halbwüsten mit lehmigen oder steinigen Böden. Die klimatischen Bedingungen sind in den jeweiligen Verbreitungsgebieten recht unterschiedlich und reichen von Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt während der Wintermonate bis zu Tagestemperaturen von 40 bis 50° C im Sommer. Haltung: Leopardengeckos sind nicht schwer zu halten. Für ein Pärchen (aber immer nur ein Männchen, da sie sich gegenseitig bekämpfen. Perfekt: 1 Mann. 2 Weib.) wird ein Terrarium von 150x120x100 benötigt, wobei darauf zu achten ist, genügend Versteckplätze einzurichten, sodass die Tiere sich auch mal aus dem Wege gehen können. Der Bodengrund sollte zur Hälfte aus einem bis 20cm festen Bodengranulat bestehen, um das sich die Tiere selbst Höhlen graben können. Ein Viertel aus Wüstensand und der Rest aus Feinem Kies. Viele Schieferplatten zur Bodenverstärkung verwenden. Verschieden große Steine zum Klettern, als Sonnenplatz und als Versteckmöglichkeit. Weitere Klettermöglichkeiten werden durch dicke Äste und Wurzeln sowie durch Rückwände aus Kork oder Styfliesenkleberrückwände geschaffen. Als Wärmequellen dienen ausschließlich spezielle Terraristik-Spot-Strahler. Die Temperatur im Terrarium sollte tagsüber zwischen 28 und 32°C betragen, nachts bis zu 10°C niedriger. Keine Bodenheizung verwenden, da die Tiere gerne graben. Im Sommer: viel Wärme und 8-12Std. Licht. Luftfeuchte von 40-60%. Im Winter: Licht 4-5Std. Tags: bis 20°C. Wenig Licht. Nachts unter 10°C aber nicht unter 0°C. Futter: Vorzugsweise Insekten Grillen, Heimchen, Schrecken, Schaben, die zwischenzeitlich mit Vitamin und Calciumpräparaten anzureichern sind. (Kurz vor der Winterzeit Mehlwurm und fettes Rindergehacktes mit etwas Obst mischen). Weniger füttern: Nacktmäuse, gekochtes Ei, Geflügelherz. Fotos kommen nach. |
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15.07.2007, 22:07
Beitrag #2
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RE: Leopardgecko (Eublepharis macularius)
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Bilder meiner Tiere super Haltungsbericht Lieber ein wackeliger Kneipentisch als ein fester Arbeitsplatz. |
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15.07.2007, 22:26
Beitrag #3
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RE: Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Nabend,
schöner Haltungsbericht. Allerdings sind da ein paar Punkte dabei, die meiner Meinung nach nicht ganz stimmen ;-) Für ein Pärchen (aber immer nur ein Männchen, da sie sich gegenseitig bekämpfen. Perfekt: 1 Mann. 2 Weib.) wird ein Terrarium von 150x120x100 benötigt, wobei darauf zu achten ist, genügend Versteckplätze einzurichten, sodass die Tiere sich auch mal aus dem Wege gehen können. Klar gilt bei der Behausung - je größer desto besser! Jedoch finde ich, dass, sollte sich der Pfleger 1,2 Tiere zulegen, ein SO großes Becken nicht zwingend ist, falls zum Beispiel Platzmangel herrscht, was bei diesem Hobby ja schnell passiert. Es hätte noch erwähnt werden sollen, dass man mindestens, wenn man ein Männchen in der Gruppe hat, zwei Weibchen besitzen sollte. Ich habe damals schon eigene Erfahrungen gemacht, dass mir ein Weibchen gestorben ist das alleine mit einem Bock gehalten wurde, und dass kann, ist kein Witz, sogar noch bei zwei Weibchen passieren. Und zur Heizmatte, zwar streiten sich da die Gelehrten, jedoch gib ich jetzt meine Meinung dazu ab ;-) Heizmatten sowie Heizkabel müssen nicht verwenden werden. In der Natur kommt die Wärme ja auch nicht von unten. Warum ich in einem der Leobecken eine Heizmatte drin habe, liegt darin das die Temperatur allgemein im Zimmer sehr niedrig ist. Leopardgeckos sollten ca. 3 verschiedene Temperaturzonen zur Verfügung haben. Dabei sollte, um den Temperaturverhältnissen gerecht zu werden, die Heizmatte (sollte sie verwendet werden), in der warmen Zone befestigt werden. Da ich ein Sandlehmgemisch benutze, ist er in der warmen Zone steinhart, sprich da kann nicht gegraben werden, die Geckos können sich nicht verletzen. Und bei dem Bodengrund bin ich nicht so ganz deiner Meinung ;-) Kies ruft Verstopfungen sowie Darmverschluss hervor. Reines feines Substrat meide ich generell, da die Tiere darauf einsacken (was ja auch nicht toll ist), und das Substrat schnell verschluckt wird. Meine Meinung! Sonst ein schöner, informativer Bericht! Liebe Grüße, Lucea Viele Grüße, Lucea fiona92@terraristik-ostfriesland.de Guests cannot see links in the messages. Please register to forum by clicking here to see links. |
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15.07.2007, 22:40
Beitrag #4
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RE: Leopardgecko (Eublepharis macularius)
@Fiona: Großes Danke für die Erweiterung dieses Berichts.
Da kommt ja ne Menge Wissen zusammen. Zur Bodenheizmatte: Ich halte gennerel nichts von Bodenheizungen. Ist unnatürlich. Und bei 20cm Bodensubstrat und Schiefer bleibt die Tagwärme bis zu 8Std. über Nacht im Boden gespeichert. Päärchen: Ich habe nicht umsonst geschrieben: (aber immer nur ein Männchen, da sie sich gegenseitig bekämpfen. Perfekt: 1 Mann. 2 Weib. und viele Versteckmöglichkeiten) Bodengrund: Hast recht. Wie mischt du das. Höre gerne.... |
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15.07.2007, 22:48
Beitrag #5
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RE: Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Für mein Meter Becken haben wir ... ich meine, 3 Packungen Lehm
und 2 Packungen Sand genommen. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich das nicht mehr so genau ... *gg* Jedenfalls, die Tiere kommen schon seit langem super damit zurecht. Ich schau morgen nochmal! Lg Viele Grüße, Lucea fiona92@terraristik-ostfriesland.de Guests cannot see links in the messages. Please register to forum by clicking here to see links. |
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