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Regenwaldterrarium
26.03.2011, 15:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.03.2011 15:50 von skorp.)
Beitrag #1
Regenwaldterrarium

Hi zusammen
Ich habe das größere Terrarium für meine Rotaugenlaubfrösche so gut wie fertig, 100x50x100 lbh.
Es ist schon Teils bepflanzt mit Bromelien,verschiedene Ranken,Orchideen und einer Efeutute.

Aber dennoch ein paar Fragen,vllt kann mir ja jemand helfen?!
An Licht ,habe ich an einem LTS Strahler HQI-TS 70W gedacht,mit einem OSRAM Powerstar HQI-TS 70W Daylight Brenner... was meint ihr?
Womit kann/sollte ich am besten die Pflanzen gießen bzw das Terrarium besprühen?(Regenwasser oder Osmosewasser ist klar)
aber woher bekomme ich Osmosewasser?
mom mache ich das mit Regenwasser ,aber wenn man mal nichts mehr hat, geht dann auch Wasser aus Seen?
Wie kann ich weiße Assel und Springschwänze am besten aus dem alten Terrarium fangen?
gibt es iwas wo die total drauf abfahren ?(zb nen Stück Gurkenscheibe oder so?)

das wars erstmal...


Gruß Marcel


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26.03.2011, 17:32
Beitrag #2
RE: Regenwaldterrarium

Hi,
nur mal eben vorab: Seewasser ist selten gleich Regen- oder Osmosewasser.
Die Wasserwerte eines jeden Gewässers hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab, als da wären in erster Linie v.a. die Beschaffenheit des Gewässerbodens (lösliche Mineralien, organische Materialien, etc.), Beschaffenheit etwaigen Zuflusswassers, Regenwassereintrag (auch über Einspülung von verschiedenen Oberflächen), industrielle Belastung (Luftverschmutzung, Einleitungen), Belastungen durch Tiere (Entenfütterungen) oder Landwirtschaft, usw.
Vor einer regelmäßigen Entnahme würde ich zuerst die allg. Wasserwerte (pH, GH, Stickstoffverbindungen) und die offensichtliche Beschaffenheit (Industrie, Landwirtschaft in der Nähe?) betrachten.

Ich habe vor vielen Jahren weiches, d.h. mineralienarmes Wasser für meine Fleischfressenden Pflanzen aus einem relativ unbelastetem See geholt. Hier stimmte zwar die Härte, aber die organische Belastung war mir dann doch zu hoch, so daß ich auf Destwasser, verschnitten mit Leitungswasser umstieg...


Gruß,
Thorsten

[Bild: 21i.gif] Früher dachten wir ja auch: "Ich denke, also bin ich." Heute wissen wir: geht auch so...
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26.03.2011, 18:26
Beitrag #3
RE: Regenwaldterrarium

zu deiner 2. Frage: auf Tomate fahren die Springschwänze bei mir total ab. Eine Tomate geviertelt oder geachtelt ins Terra rein und nur wenige Stunden später sind die Schnittflächen mit Springschwänzen überfüllt. Weiße Asseln sammeln sich bei mir am besten unter einem feuchten Rindenstück. Mehrere Rindenstücke gut wässern, abtropfen lassen und mit der Innenseite auf den Terrarienhumus legen. Am nächsten Morgen hängen die Asseln alle an der Unterseite der Rinden und lassen sich gut rausnehmen.


liebe Gruesse von Tina :327:
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27.03.2011, 22:42
Beitrag #4
RE: Regenwaldterrarium

Hey

@doc :danke,das habe ich mir auch schon so gedacht,aber ich denke es ist auch für die Allgemeinheit,vllt hat sich der ein oder andere sowas auch schon gefragt Wink

@Callina : supi hab vorhin mal ein Stück Tomate reingelegt. das mit dem Rindenstück is so ne Sache ^^ denn der Boden ist so zugewachsen. aber habs trz versucht morgen früh weiß ich mehr Wink


Gruß Marcel


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28.03.2011, 14:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.03.2011 15:37 von docstein.)
Beitrag #5
RE: Regenwaldterrarium

Zitat:...aber ich denke es ist auch für die Allgemeinheit,vllt hat sich der ein oder andere sowas auch schon gefragt
Das sehe ich auch so - ist ja schließlich Sinn und Zweck des Forums, Meinungen und Erfahrungen weiterzugeben.:126:
Hi Marcel,

wir haben ja auch bereits via PN korrespondiert.
Aber vielleicht nochmals ein kleiner Hinweis an dieser Stelle:
Osmose-, Dest- und Regenwasser ohne "Bodenkontakt" sind sehr mineralienarm, was für Tiere, die dieses direkt trinken, nicht gerade gesund ist....
Falls Dein normales Leitungswasser schon sehr weich sein sollte, würde ich es pur verwenden oder lediglich mit etwas Destwasser (aus dem Baumarkt z.B.) verschneiden.
Regenwasser würde ich nicht unbehandelt verwenden, sondern vorher kurz abkochen, um Krankheitskeime (aus Vogelkot vom Dach) abzutöten.
Zudem stellt bekanntermaßen die allgemeine Luftverschmutzung ein m.o.w. hohes Risiko dar, weswegen ich letztendlich auf Regenwasser zum Zwecke der Tiertränke (und damit zum Sprühen) gänzlich verzichten würde.


Gruß,
Thorsten

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28.03.2011, 18:16 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.03.2011 18:18 von skorp.)
Beitrag #6
RE: Regenwaldterrarium

Genau Smile

Ja sowas ging mir auch schonmal durch den Kopf...im alten/jetztigen Terra der Frösche sprühe und gieße ich auch nur mit "puren Leitungswasser aber da wachsen auch nicht soviele verschiedene Pflanzen drin.
Und da ich im neuen Terrarium verschiedene Bromelien,Orchideen,nen Farn und drei verschiedene Ranken drin habe,dachte ich mir das evt nicht alle Pflanzen das mitmachen (darum Regenwasser) will ja nicht das mir die teuren Pflanzen kaputt gehen Wink

Aber mal ne blöde Frage..woher weiß ich ob unserer Leitungswasser weich ist?kann man solche Teststreifen kaufen die man im Wasser eintauchen muss?


Gruß Marcel


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29.03.2011, 17:47
Beitrag #7
RE: Regenwaldterrarium

Hi Marcel,
am einfachsten wäre es, mal auf die Abrechnung des örtlichen Wasserversorgers zu schauen. Dort ist meist zumindest eine grobe Angabe der Wasserhärte aufgeführt.
Genauer wäre ein einfacher GH-Test aus der Aquaristik.
Grobe Anhaltspunkte kann eigentlich zudem jede Hausfrau/jeder Hausmann geben (bezügl. Waschmitteleinsatz bei der Wäsche, wobei die zuzugebende Menge ja v.a. abhängig von der Wasserhärte ist).


Gruß,
Thorsten

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29.04.2011, 13:01
Beitrag #8
RE: Regenwaldterrarium

Hey,

vielleicht läßt sich ja eine Telefoneinheit verschmerzen: Wenn man im örtlich zuständigen Wasserwerk anruft, bekommt man eigentlich immer eine freundliche
und genaue Auskunft!

Viele Grüße

Sandboa

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29.04.2011, 16:52
Beitrag #9
RE: Regenwaldterrarium

Joar das stimmt.. aber ich bleib nun bei unserem Leitungswasser .bis jetzt sehen noch alle Pflanzen super aus..und einige ranken was das zeug hält Smile ich glaube ich kann demnächst auch die Frösche einsetzten...

LG Marcel


Gruß Marcel


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