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Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen
06.06.2007, 19:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.04.2009 09:49 von Ralf Schulte.)
Beitrag #1
Sad Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Hallo miteinander (hatte heute das Veterinäramt bei mir) :542:

Wegen diesem Bericht aus der Bildzeitung, habe ich heute zwei Personen vom Veterinäramt bei mir zu besuch gehabt.
Sie wurden vom NLWKN beauftragt, alle Großwaranbesitzer zu kontrollieren. Da ich ja einen Bindenwaran besitze, standen sie auch gleich vor Tür. Schauten sich meine derzeitige Anlage und den Neubau an. Waren damit auch sehr zufrieden.
Wenn ich mit der Anlage fertig bin würden Sie sich das ganze gerne nochmal ansehen.
Desweiteren haben die Beiden auch gute Vorschläge gemacht, zur Sicherheit bei der Haltung, an die ich noch garnicht gedacht hatte.

Naja um den Jungen tut es mir sehr leid.

Aber was so nen Bericht in der Zeitung alles mit sich zieht (krass)...
Wieviele gibt es die ihre Tiere erst garnicht anmelden...
Was will da das Veterinäramt machen.



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06.06.2007, 19:16
Beitrag #2
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Ehrlich gesagt bekomme ich immer das Würgen...wenn ich solche "Berichte" in der Bild oder sonstigen Zeitungen lese... grrr...

Dort werden sämtlich Tierarten als MONSTER dargestellt!


______________________________

Gruß, Lars
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06.06.2007, 19:29
Beitrag #3
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Ja

Das ist ja das größste Problem an diesem Bericht.
Phiranhas, Weiße Haie, Riesenschlangen, Riesenechsen usw. alles Monster und in Wirklichkeit ist es doch so, dass der Mensch das Problem ist, weil er sich nicht anpassen kann und sich nicht anpassen will.
Bei den meisten Tierangriffe ist der Mensch doch dran Schuld.
Er muß sich auch überall breit machen.

Naja über das Thema kann man Bände schreiben...
Zuviel unsinniges auf dieser Welt.

06.06.2007, 20:55
Beitrag #4
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Moin ,

Habe den Bericht in der Zeitung gesehen .

Das Bild hat mich ziemlich aufgeregt ,
weil der Waran , Blut über Blut war .
Solche Bilder sind nur bei der Nahrungsaufnahme .
Dieses Bild verurteilt den Waran als Monster .
Aber so sind die Zeitungen ( "Bild" ) :537:

gruß


Gruß,
Thomas
http://www.Holzwurmfrettchen.de.to
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06.06.2007, 21:05
Beitrag #5
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Ich bin seit längerem dabei, einen Bericht über Komodos zu schreiben.
Dabei sind mir Berichte in die Hände gefallen, die mir garnicht gefallen aber die alle nicht Stimmen.
Es wird dem Komodo soviel falsches zugesagt, was garnicht wahr ist.
Habe ne Menge Informationen über das Tier gesammelt und er ist mir sehr sypatisch geworden.

Veröffentlichung Bericht: 1-2Wochen. Ihr werdet staunen, wie das Tier wirklich ist.

Ich suche aber immer noch Fotos, die ich dafür veröffentlichen kann. Vielleicht kann mir von euch da jemand helfen.
Fotos sind immer gut...
:542:

06.06.2007, 21:18
Beitrag #6
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Ja die Zeitungen haben es im Moment echt drauf:54:
Sogar heute immer noch bei uns in der Zeitung wider ein Riesen Artikel wegen der Kornnatter (s.News)
Ich weiß echt nicht ob sie jetzt die ganze Bevölkerung vor irgendwelchen Reptilien in angst und schrecken versetzen wollen!
Das Ist auf jeden fall der total falsche weg, aber vielleicht kommen die Zeitungen ja noch mal dahinter.

gruß
frank


Mein Bestand:
Tierbestandsliste Terraristik-Ostfriesland
http://www.terraristik-ostfriesland.de/s...6#pid11436
oder

http://www.f-ulferts.de
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06.06.2007, 21:35
Beitrag #7
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Werden sie nie hinterkommen...

Die Menschen wollen Schauermärchen lesen und keine süßen Geschichten. Leider aber wahr. Es geht nur um Kohle. :552:

06.06.2007, 21:42
Beitrag #8
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

nach dem artikel, denke ich mal war der Komodo gerade auf Futtersuche und das der Junge da reingeraten ist war ein schrecklicher Zufall, aber das kann ja niemand ahnen das da ein so großes Tier drin sitzt und auf Beute hofft.

Es ist zwar schlimm wegen dem Jungen aber deswegen sollte man keinesfalls die komplette art als Monster verschreien, und bei im Dschungel lebenden Tieren ist es sowie so was komplett anderes als bei Tieren in menschlicher Obhut die einigermaßen an den Menscchen gewöhnt sind da sollten solche geschichten nur selten oder garnicht vorkommen.


Gruss Tim
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07.08.2007, 15:24
Beitrag #9
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Moin
solche Berichte wird es immer wieder geben solange der Mensch nich einsieht
das er sich immer im Gebiet von den Tieren bewegt und die sich dann verteidigen oder ihrem Instinkten folgen . ganz einfach gesagt sind das ja nunmal Raubtiere und keine Schmusetiger !!! das schlimme ist halt immer das Die Zeitungen ( Bild ) das alles immer so dramatisieren ! Meistens ist aber der Mensch selber schuld wennn sowas passiert !!!

Dichmann
http://www.terraristik-ostfriesland.de/i...es/550.gif
:550:


1.1.6.7 Eunectes notaeus Gelbe-/ Paraguay Anakonda
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14.10.2007, 19:14
RE: Komodowaran zerfleischt 9 jährigen Jungen

Quelle: GEO Magazin

Ranger Darius Jabut war am Strand der Insel Rinca eingenickt, als ihn eine ungewohnte Berührung aus dem Schlaf riss: Eine gelbe, gespaltene Zunge kitzelte ihn wach. Geistesgegenwärtig griff Jabut nach dem Stock, der neben ihm lag - und drängte mit aller Kraft das gewaltige Reptil beiseite, das ihn neugierig untersuchen wollte. Eine brenzlige Situation, aber der Ranger hatte Glück: Die scharfen Zähne des Tieres erwischten ihn nicht. Eine Unachtsamkeit, wie sie sich der Wildhüter leistete, kann auf einigen der Kleinen Sundainseln Indonesiens gefährlich sein. Denn die hier lebenden Komodo-Warane sind die grössten Echsen der Erde - der längste bisher gesehene "Drache" mass 3,13 Meter und wog 166 Kilogramm. Und sie jagen nicht nur Schweine, Hirsche und Büffel: Es heisst, sie gingen mitunter auch gezielt auf Menschen los. Zugegeben: Die Kreaturen, die der Urzeit entsprungen zu sein scheinen, und die Abgelegenheit der Inseln - das erinnert an die Monster aus "Jurassic Park". Dennoch lohnt sich ein distanzierter Blick.



Im Jagdfieber fallen Warane auch schon einmal Menschen an
Bei meinen Aufenthalten auf den Inseln Komodo, Rinca und Flores, bei denen ich das Verhalten der Komodo-Warane studiert habe, bin ich allen Echsen-Angriffen der vergangenen Jahre auf Menschen nachgegangen - und nun überzeugt: Die meisten von ihnen entsprangen dem Zufall. Die Attacke auf einen Mann namens Zakarias Lamu im September 1990 allerdings scheint ein echter Beutezug gewesen zu sein: "Der grosse Ora war schon seit Tagen hinter einem Wasserbüffel her. Er reagierte ausgesprochen aggressiv, als ich an ihm vorüberging. Und plötzlich schoss er auf mich los und verbiss sich in mein Bein", erzählte mir Lamu, der auf Flores lebt. 40 Minuten lang kämpfte er mit der Riesenechse, bis er sie mit seinem Hackmesser töten konnte.



Solche Geschichten sind es, die den Waranen, hier "Oras" genannt, weltweit den Ruf eingebracht haben, Killer zu sein. Und doch werden die Echsen, die bis zu 50 Jahre alt werden, von den Einwohnern akzeptiert. Zudem sind die Oras streng geschützt, nur 5000 Exemplare haben bis heute überlebt. Wegen dieser vergleichsweise geringen Zahl und des kleinen Verbreitungsgebietes gilt die Art als gefährdet: Wilderer töten Büffel und Hirsche, die Beute der Oras, und Waldbrände zerstören ihren Lebensraum. Solange aber Touristen hierher kommen, um sich vor den Waranen zu gruseln, haben die Kolosse eine Überlebenschance.



Waran und Mensch: ein kompliziertes Zusammenleben
Um den Besuchern ein Spektakel zu bieten, wurden noch zu Beginn der neunziger Jahre auf Komodo die Riesenechsen mit Ziegen gefüttert. 1994 jedoch ist das eingestellt worden - nicht zuletzt deshalb, weil einige Warane das Jagen regelrecht verlernt hatten; ein paar sollen nach Ende des "Ziegenopfers" sogar verhungert sein. Besucher können heute mit einem Ranger zusammen durch die Grassavannen und Wälder der Insel streifen. Allerdings entspricht es bisweilen nicht den Vorstellungen mancher Gäste, wenn die "blutrünstigen Drachen" in einem Dorf scheinbar harmonisch mit Schweinen zusammenleben. Tatsächlich aber kippt manchmal die friedvoll scheinende Atmosphäre innerhalb von Sekunden.

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