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Haltebericht vom malachit-Stachelleguan
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22.05.2007, 10:43
Beitrag #1
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Haltebericht vom malachit-Stachelleguan
Malachit-Stachelleguan (Sceloporus malachiticus)
Herkunft: Der Malachit Stachelleguan hat ein sehr grosses Verbreitungsgebiet, was sich von El Salvador, Honduras, über Nicaragua bis Costa Rica und Panama erstreckt. Diese wunderschöne Leguanart hält sich am Boden, auf Sträuchern und Felsen, wie auch auf Bäumen auf. Mann trifft diese Art auf ca. 1500müM an, wobei Malachit Stachelleguane auch schon auf dem Cerro de la Muerte in Costa Rica auf 3000müM gesichtet wurden. Beschreibung: Diese Stachelleguane haben ihren Namen von der Körperfarbe der Männchen, deren Rumpf normalerweise malachitgrün bis gelb ist. Die Kehle der Männchen ist leuchtend blau und während der Paarungszeit werden der ganze Kopf und auch der Schwanz leuchtend blau. Es gibt aber auch Männchen die das ganze Jahr über am Kopf sowie auch am Schwanz Blau sind, diese erhöhen während der Paarungszeit die Intensität der Farbe. Die Männchen haben einen weisslichen Bauch der links und rechts einen blauen Streifen aufweist. Die Weibchen sind eher Schlicht, bräunlich bis grau gefärbt, nur einzelne Schuppen schimmern grünlich. Die Schuppen der Leguane sind spitz zulaufend und stark abgekielt. Malachit Stachelleguane werden 15-20cm lang und gehören somit zu den kleineren Arten. Terrarium: Das Terrarium sollte mit vielen Klettermöglichkeiten ausgestattet sein (verzweigte Äste, gut bekletterbare Rückwand, usw.). Aufgestellte Korkröhren werden sehr gerne als Versteck und Schlafplatz genutzt. Pflanzen bieten auch gute Verstecksmöglichkeiten und werten das Terrarium auch optisch sehr auf! Als Bodensubstrat eignet sich Rindenmulch hervorragend, aber einen Teil sollte unbedingt Sand sein, weil sich diese Leguane auch gerne ab und an mal darin eingraben. Die Temperatur sollte am Tag zwischen 30° - 35° sein, lokal 40° am Sonnenplatz, in der Nacht aber nur 15° - 22°. Die Luftfeuchtigkeit beträgt Tagsüber 50% - 60% und in der Nacht 70% - 80%. UV-Beleuchtung darf nicht fehlen! Futter: Malachit Stachelleguane sind hervorragende Jäger und fressen alles was sich bewegt und ins Maul passt. Man kann ihnen Heimchen, Grillen, Heuschrecken, Fliegen (die werden im Flug gefangen) anbieten, aber auch verschiedenste Würmer und Larven. Futter immer mit Vitaminen und Mineralien bestäuben. Täglich frisches Wasser darf auf keinen Fall fehlen! Nachwuchs/Zucht: Malachit Stachelleguane brauchen keine Winterruhe. Sie bringen ihre ca. 3cm grossen Jungen lebend zur Welt, sie legen also keine Eier. Ein Wurf kann aus einem oder aber bis zu 15 Jungen bestehen. Jungtiere sollten schnellst möglich von den Elterntieren getrennt werden, da sie sonnst von ihnen gefressen werden könnten. Die Kleinen füttert man am besten mit kleinen Heimchen und Grillen. Auch bei den Jungen, das Futter immer mit Vitaminen und Mineralien bestäuben. |
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06.03.2008, 21:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.05.2008 12:06 von carsten.)
Beitrag #2
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RE: Haltebericht vom malachit-Stachelleguan
Sceloporus malachiticus ist eine Gebirgsart der Tropen bis Subtropen und in den Bergen kann es dort im Winter auch recht kühl werden. Die Art ist ausgezeichnet für die Haltung unter Wohnungsbedingungen geeignet.
D. h. im Winter Tagsüber bei Sonnenplätzen und normaler Wohnungsheizung etwa 20° - 22° C Grundtemperaratur (Sonnenplätze natürlich wärmer) und nachts Abkühlung bis auf 14 bis 15°C werden gut vertragen. Daher verzeihen die Adulti auch manchen Haltungsfehler und sind Anfängergeeignet. Anders verhält sich das mit den Jungtieren in der Aufzucht, die einigermaßen anspruchsvoll sein soll. Die Art ist eigentlich ein Baumbewohner, lebt also an Baumstämmen und vorwiegend an vertikalen Flächen. Rückwände aus Kork werden daher für eine Haltung empfohlen (s.o.). Aber Achtung: Es sind eine ganze Reihe von unterschiedlichen Arten bekannt, die sich eigentlich nur bei Kenntnis über die Herkunft oder eine Gensequenzierung unterscheiden lassen, die alle als Sammelart Sceloporus malachiticus im Handel sind. - Da kann jedweder Zuchtversuch mit einer "zusammengewürfelten" Gruppe schnell aussichtslos werden... Der Sceloporus malachiticus-Komplex besteht nach MIKE ZAWADZKI (in dessen Büchlein über Sceloporus malachiticus // Art für Art //NTV 2004) aus folgenden schwer zu differenzierenden Arten: Sceloporus acanthinus S. lunaei S. malachiticus S. salvini S smaragdinus S. teaniocnemis Es empfiehlt sich daher bei Erwerb der Art immer nach der exakten Herkunft der angebotenen Exemplare zu fragen oder gleich eine komplette Zuchtgruppe mitzunehmen. Gruß Carsten ______________ think twice ... |
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06.03.2008, 21:59
Beitrag #3
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RE: Haltebericht vom malachit-Stachelleguan
Hey!
Sind richtig schöne Tiere. Hatte mir auch mal überlegt welche zuzulegen. Das fiel aber mangels passendem Terrarium vorerst ins Wasser. Das mit den verschiedenen Arten ist aber gar nicht schön. Hab ich noch nie was von gehört. War bisher immer der Meinung es gäbe nur ein Art. Naja es gibt immer etwas was man nicht weiss. Greetz Robert |
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