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31.08.2008, 19:14
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Sp33dfr3ak
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RE: Zwerggarnelen
@ gudrun!
meine aquarien (damals als ich noch aktiv war in der aquaristik) waren eigentlich NUR grün!
jeder hat sich beschwert das man die fische nicht sieht und das wasser so ekelhaft braun sei (habe ja teilweise mit torf gefiltert) aber wenn man die zwergbuntbarsche dann zu gesicht bekommen hat, wurde man belohnt mit wunderschönen gesunden tieren in genialen farben!
habe hier seit bald einem jahr mein "neues" aquarium stehen, wird ein artaquarium für süßwassergarnelen! klar, eine kleine gattung salmler kommen mit dazu!
ich poste mal bilder wenns denn ma endlich läuft! es ist ein sehr kleines aquarium und ich bin ein fan von bio filtern. D.h. FILTERVOLUMEN so viel wie geht... naja auch das werde ich iwie unsichtbar machen können...
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01.09.2008, 16:47
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docstein
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RE: Zwerggarnelen
Hallo,
mittlerweilen würde in unserem Becken auch die "grüne Hölle"herrschen...wir dünnen die Pflanzen aber doch regelmäßig etwas aus; dazu komme ich gleich noch.
Allgemein gesehen ist es ja immer besser, möglichst viele Pflanzen im Aquarium zu haben, wegen des "biologischen Gleichgewichtes", sprich: Stabilität. Je weniger Pflanzen, desto eher ist normalerweise auch Wasserpanscherei notwendig.
Zu Anfang mußten wir in unserem Becken auch noch häufig die Wasserwerte bestimmen (wie bereits erwähnt, hat unser Leitungwasser eine nur sehr geringe Pufferkapazität) und korrigieren. Jetzt wachsen die Pflanzen, das Becken ist "eingefahren" und funktioniert recht gut.
Aber wie eingangs erwähnt, achten wir darauf, daß es wiederum nicht zu viele Pflanzen werden. In einem anderen Aquarium von mir gab es mal das Problem, daß abends der CO2-Gehalt durch die Aktivität der Pflanzen absank, der PH stieg stark an (wegen der geringen KH und damit Pufferung des Leitungswassers) und somit stieg parallel die Gefahr der Ammoniak-Bildung.
Für Garnelen wäre das nicht so gut!
Deshalb achten wir doch etwas mehr auf die Pflanzen, brauchen dafür dann nicht mit dem Wasser zu "panschen".
Gruß,
Thorsten
Früher dachten wir ja auch: "Ich denke, also bin ich." Heute wissen wir: geht auch so...
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01.09.2008, 16:58
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Sp33dfr3ak
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RE: Zwerggarnelen
co2 sinkt? nachts? nun ich lehne mich jetzt mal nicht zu weit aus dem fenster aber verbrauchen landpflanzen nachts nicht O2 und nur bei tag (bzw bei licht) CO2....
belehrt mich eines besseren!
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01.09.2008, 17:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.09.2008 18:32 von docstein.)
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docstein
Vet. Mediziner/Moderator
    
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RE: Zwerggarnelen
Hallo,
zum Abend hin sank der CO2-Gehalt! D.h., im Laufe des Tages bis zum Abend.
Hintergrund: wie jedes Lebewesen verbrauchen auch Wasserpflanzen erst einmal tags und nachts 02 und produzieren dabei CO2 (=Atmung).
Nur tags verbrauchen Pflanzen zusätzlich CO2 und produzieren O2 (=Assimilation; Stichwort. Photosynthese) wozu sie Licht benötigen.
Durch die, über den Tag gesehen verstärkte Assimilation der Pflanzen wurde im beschriebenem Falle immer mehr O2 angereichert und dabei auch bis zum Abend eben vermehrt CO2 abgebaut. Daneben wird auch CO2 durch den "neuen" O2 verdrängt, da es flüchtiger ist. Ein CO2 -Abfall bedeutet pH-Anstieg, wenn dieses nicht vernünftig abgepuffert werden kann - z.B. durch Hydrogencarbonat, bzw. der Karbonathärte.
Es ist also hier die gegenläufige Reaktion zu beobachten zur Reaktion Kohlensäurebildung durch Lösung von CO2 in Wasser, wodurch dieses dann sauer werden würde.
Um all das zu verhindern bedarf es eben der Pufferkapazität zur Verhinderung von Säureschwankungen.
Also, im Grunde hast Du nicht ganz Unrecht: tags O2-Bildung und nachts CO2-Verbrauch. Das ist aber eher die vereinfachte Bilanz. Aber auch dabei sieht man schon, daß im Laufe des Tages der CO2-Gehalt zwangsläufig im Zuge der Assimilation abnehmen muß.
Gruß,
Thorsten
Früher dachten wir ja auch: "Ich denke, also bin ich." Heute wissen wir: geht auch so...
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